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Sonntag, 1. Dezember 2013

Jahresrückblick auf 2013


Kinder, wie die Zeit vergeht, wer kennt ihn nicht diesen Spruch. Besonders zum Jahresende hat man das Gefühl, daß die Zeit besonders schnell vergeht. Das Jahr 2013 war für uns ein sehr enttäuschendes Jahr, trozdem wir die meisten Hilfesuchenden seit Bestehen des "Foreign Assistance Center Philippines" hatten und alle Aspekte über Entführungen, Sorgerecht der Kinder, Scheidungen, Löschung von Gerichtsurteilen, Beratung zu Firmengründungen bis hin zu Gerichtsverfahren in Deutschland für unsere Kunden erfolgreich zum Abschluß bringen konnten Der Volksmund besagt: “ Jede Medaille hat zwei Seiten”. Wie auch in unseren Fall. Zum Einem erfahren wir immer mehr Zuspruch und Anerkennung unserer Arbeit und zum Anderem müssen wir leider feststellen, dass eine immer größer werdende Gruppe von Menschen (“Individuen”) sich denunzierend gegenüber unserer Arbeit verhalten und einige Kunden sogar teils vorsätzlich unsere Kontakte & Gutmütigkeit schamlos ausnutzen und missbrauchen. Dieser Entwicklung geschuldet, wurde das "Foreign Assistance Center Philippines" im Jahr 2012 als Dachverbund neu aufgestellt. Anbei zwei Fall Beispiele, wie Kunden sich beim F.A.C. vorsätzlich Gebührenfreie Hilfe erschleichen ohne jegliches Schuldgefühl geschweige Moral an den Tag zu legen. Denn Sitte & Moral existieren im 21. Jahrhundert nicht mehr. 

 1. Hilfeersuchen eines Medien Unternehmens 

Die meisten Anfragen erreichen uns über E-Mail wie auch in diesem Fall. Ein Journalist eines renommierten Magazin bat uns um Hilfe, da ein Mitarbeiter auf den Philippinen “festsitze” und dringend nach Deutschland muß. Es fanden mehrere Gesprüche und Treffen statt. Es stellte sich heraus, dass der Mitarbeiter bereits keinerlei finanzielle Mittel mehr besaß. Es wurde im Vorfeld der Hilfestellung von Seiten des Mitarbeiters und des Verlaghauses mehrmals bestätigt, dass alle anfallenden Kosten zur schnellsmöglichen Ausreise des Mitarbeiters erstattet werden. Dies wurde am Tag der Abreise auf dem Flughafen in Manila auf Nachfrage mehrmals bestätigt. Wir konnten die Ausreise des Mitarbeiters nach Philippinischem Recht ermöglichen und somit unsere Mission erfolgreich abschließen. Nach Ankunft in Deutschland wurde aus dem Mitarbeiter ein sogenannter Informant und für Informanten erstatte man grundsätzlich keine Kosten. Die gesamte “Hilfsaktion” inclusive Visa Beschaffung kostete dem F.A.C. rund 3.500 Euro. Bis heute blieben alle schriftlichen Anfragen bezüglich der Bezahlung unbeantwort ! 

2. Deportation - der Weg zur Freihei

Nennen wir den nächsten Mandanten einfach “Jonathan” - der Fall Jonathan übertrifft alle bis dahin bearbeiteten Fälle im Bezug auf Dankbarbeit. Als die Angehörigten sich an das F.A.C. officiell um Hilfe wendeten, war Jonathan bereits 4 Jahre inhaftiert, da er rechtskräftigt zu Lebenslänglich verurteilt worden war. Soweit so Gut. Nun begann die eigentliche Arbeit. Ziel war es, eine Deportation zu ermöglichen um somit der Lebenslangen Haft zu entgehen. Nach über 12 Monaten gelang es, alle “Parteien” zu einem Kompromiss zu bewegen, sprich Deportation nach Deutschland. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sich bereits über 6.000 Euro Anwaltskosten, Gerichtskosten und sonstige Kosten angesammelt, diese wurden natürlich durch die Angehörigen bestätigt. Es erfolgte eine kleine Teilzahlung mit der Zusage, den Restbetrag gebe es sofort nach Heimkehr des Sohnes Jonathan. Noch bei der persönlichen Ubergabe der Deportation Order im Detention Center Bicutan versprach Jonathan hoch und heilig sofort nach Heimkehr in Deutschland die restlichen Kosten, zu diesem Zeitpunkt ca. 5.000 Euro sofort zu überweisen. Wieder erwartend erreichte das F.A.C keinerlei Zahlung bis heute. Es wurden 2 Strafanzeigen in Deutschland gestellt und Beide wurden vom Deutschen Gericht abgewiesen, mit der Begründung, dass hierbei Philippinisches Recht zur Geltung komme und Deutsche Staatsbürger nur nach Deutschem Recht verurteilt werden können. Das ist nun die Dankbarkeit für Freiheit, denn normalerweise müsste Jonathan noch 21 Jahre im Gefängnis der Philippinen verbringen. Aber das Schlimmste an der ganzen Thematik ist die Verlogenheit der gesamten Familie. Das F.A.C musste somit alle Anwaltkosten nebst sonstige Kosten übernehmen um nicht auch noch das Gesicht vor den Anwälten zu verlieren. Leider waren das im Jahr 2013 keine Einzelfälle ! 

Schlussfolgernd hat dies gravierende Folgen für zukünftige Hilfesuchende, denn ohne “Aktivierungsfee” wird das FAC keine Hilfestellung mehr geben.

Manila, den 01. December 2013
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